Das Internet ist ein großartiger Ort, um dir selbst Klavierspielen beizubringen. Du kannst YouTube-Videos ansehen, Akkorde, Grundlagen der Musiktheorie oder sogar Noten herunterladen, um sofort loszulegen. Dabei dachten wir, dass du dich vielleicht in diesen häufigen Frustrationen wiedererkennst, mit denen andere Autodidakten am Klavier zu kämpfen haben. Die gute Nachricht ist, dass wir auch Möglichkeiten aufgenommen haben, diese Herausforderungen zu bewältigen – sie könnten für deinen Lernweg nützlich sein.
Wenn du jedoch zu anspruchsvolleren Stücken übergehen möchtest, empfehlen wir dir dringend, eine Lehrkraft zu finden, die dich auf diesem Weg unterstützt!
1. Zu viel Spannung im Unterarm
Klavierspielen ist eine äußerst komplexe Aufgabe, besonders wenn du es dir selbst beigebracht hast. Du musst dafür sorgen, dass alle zehn Finger die richtigen Tasten treffen, im richtigen Tempo spielen und die Tasten weder zu fest noch zu leicht anschlagen. Gleichzeitig passiert sehr viel.
Unweigerlich spielen viele Autodidakten am Klavier mit sehr angespannten Armen, während sie versuchen, sich auf so vieles gleichzeitig zu konzentrieren. Dadurch klingt die Musik steif, statt mühelos zu fließen. Wird eine schlechte Handhaltung nicht frühzeitig korrigiert, kann sie zu einer Gewohnheit werden, die später nur sehr schwer zu ändern ist. Um das zu vermeiden, achte von Anfang an auf diese kleinen Verbesserungen, die langfristig einen großen Unterschied machen können:
- Spiele mit leicht gekrümmten Fingern
- Senke deine Handgelenke
- Halte deine Finger so nah wie möglich an der Tastatur. (Versuche beim Spielen, den Daumen nicht anzuheben!)
2. Schlechter Rhythmus
Da Autodidakten am Klavier nur selten Feedback zu ihrem Spiel bekommen (etwa von einem Lehrer), ist es nicht überraschend, dass manche Stücke schließlich aus dem Rhythmus spielen, ohne es überhaupt zu merken! Ein Lehrer mit ausreichend Hörerfahrung erkennt sofort, was dir selbst gar nicht bewusst ist. Es kann vorkommen, dass du bestimmte Teile eines Stücks schneller oder langsamer spielst. Wenn das nicht frühzeitig korrigiert wird, kann dies leicht zu deiner gewohnheitsmäßigen Spielweise werden.
Um selbst im Rhythmus zu bleiben, ist ein Metronom immer eine gute Idee. Es gibt traditionelle Metronome aus Holz, elektronische Metronome oder sogar eine Uhr wie die Soundbrenner Core 2! Das Üben mit einem Metronom ist eine fantastische Möglichkeit, dein Tempo beizubehalten und beim Spielen eine bessere Präzision zu entwickeln.
Bei den meisten Metronomen kannst du dem Ticken akustisch oder visuell folgen. Der Soundbrenner Core 2 bietet einen anderen sensorischen Hinweis – Vibrationen an deinem Handgelenk. Für Musiker, die sich nicht von Klicks oder Lichtern ablenken lassen möchten, könnte der Core 2 genau das perfekte Werkzeug für dich sein.
3. Unfähigkeit, vom Blatt zu lesen
Anstatt Notenlesen zu lernen, verlassen sich autodidaktische Pianisten möglicherweise darauf, nach Gehör oder nach Synthese zu spielen. An diesen Ansätzen ist zwar nichts auszusetzen, aber es gibt viele Gründe, warum wir der Meinung sind, dass es äußerst vorteilhaft ist, Notenlesen zu lernen!
Noten lesen zu können, kann dir als autodidaktischem Pianisten die Türen öffnen, eine größere Vielfalt an Musikstilen zu lernen – von Klassik bis Jazz –, da dir die notierten Spielweisen und Techniken vertraut sein werden. Außerdem kannst du dadurch mit anderen Musikern spielen, denn Noten helfen allen, im Takt zu bleiben. Darüber hinaus kannst du sogar deine eigene Musik komponieren.
Notenlesen zu lernen, mag zunächst entmutigend wirken. Setze dir aber zunächst ein kleines Ziel: Lies jeden Tag fünf Minuten Noten, und du wirst es im Handumdrehen beherrschen!
4. Falsche Fingersätze
Für autodidaktische Pianisten ist das Finden der passenden Fingersätze oft ein Prozess aus Versuch und Irrtum. Das Problem ist: Mit einer schlechten Fingersatztechnik kannst du möglicherweise nicht dein volles Potenzial ausschöpfen, ein Stück flüssig zu spielen.
Mit Anweisungen zu den richtigen Fingersätzen, kannst du deine Hände so effizient wie möglich einsetzen und lernst, deine Hände geschickter zu benutzen. Unser Rat: Besorge dir Klaviernoten mit Fingersätzen und halte dich strikt daran. Mit der Zeit lernst du, geschickter zu spielen.
5. Ineffektive Übungsmethode
Eine bessere Art zu üben ist, Zeit zu sparen. Übe in kleineren Abschnitten und wiederhole sie sieben Mal. Wiederhole sie, bis du nicht mehr darüber nachdenken musst und das Gefühl hast, sie automatisch spielen zu können. Anstatt zu versuchen, das gesamte Stück auf einmal zu meistern, teile es in kleinere Abschnitte auf. Als Autodidakt am Klavier solltest du dich darauf konzentrieren, jeweils einen Abschnitt zu lernen und zu wiederholen, bis du das Gefühl hast, ihn automatisch spielen zu können. Das Üben in Abschnitten hilft sehr dabei, das Muskelgedächtnis aufzubauen und den Lernprozess zu beschleunigen.
Über Soundbrenner
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