So meisterst du dein Instrument: Experten-Tipps

In diesem Artikel erfährst du, was es bedeutet, dein Handwerk zu meistern, und bekommst Expertentipps, wie du dein Instrument meisterst.

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How to master your instrument: expert tips

Egal, ob du Anfänger bist oder seit 10 Jahren dein Instrument lernst – „dein Instrument zu meistern“ ist vielleicht eines deiner großen Ziele als Musiker. Aber wie wirst du eigentlich zum „Meister“ an deinem Instrument?

In diesem Artikel sprechen wir darüber, was es heißt, dein Handwerk zu meistern und wie du das schaffen kannst. Lies weiter für ein paar Expertentipps, wie du dein Instrument meistern kannst.

Was bedeutet es, dein Instrument zu meistern? 

Für manche bedeutet es, ihr Instrument zu meistern, dass sie improvisieren und jede Melodie aus dem Kopf erschaffen können. Für andere heißt es, eine Prüfung auf dem höchsten Niveau zu bestehen. Um also damit zu beginnen, dein Instrument zu meistern, solltest du dich fragen: Was möchte ich mit meinem Instrument erreichen?

Expertentipps: Meistere dein Instrument

Sobald du dein übergeordnetes Ziel hast, kannst du anfangen, kleinere Ziele zu setzen und zu verfolgen, die dir helfen, dorthin zu kommen, wo du hinwillst. Ein kompletter Anfänger könnte sich zum Beispiel als ultimatives Ziel setzen, Lieder nach dem Hören spielen zu können. Dafür würde er sich dann kleinere Zwischenziele setzen. Zuerst die richtige Haltung lernen, dann ein paar Noten spielen und anschließend schwierigere Noten. Danach könnte er mit Gehörbildung und etwas Musiktheorie weitermachen. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen!

Wenn du deine Ziele weniger als Endpunkt, sondern als Mittel zu etwas Größerem betrachtest, wird dich das auf deinem Weg motivieren und zufriedenstellen.

Wie kannst du dein Instrument meistern?

Auch wenn „Meisterschaft“ für jeden Musiker etwas anderes bedeutet, gibt es einige allgemeine Tipps, die du unabhängig von deinem Ziel anwenden kannst. Hier sind einige davon:

Vergiss die Musiktheorie nicht

Auch wenn du keine Prüfung ablegen willst, solltest du Musiktheorie nicht ignorieren. Schon die Grundlagen reichen aus, um einen Unterschied zu machen. Sagen wir, du fängst gerade an, Tonleitern zu lernen – wenn du verstehst, warum die Noten so angeordnet sind und warum sie gut zusammenpassen, kommst du auf das nächste Level. 

Dieses Verständnis von Musiktheorie, selbst auf den grundlegendsten und wichtigsten Ebenen, macht den Unterschied zwischen einem Hobbymusiker und jemandem, der es wirklich ernst meint.

Nimm dir Zeit, an deinem Rhythmus zu arbeiten

Rhythmus steckt in allem, was wir tun. Vom Herzschlag bis zur Musik, die wir jeden Tag hören. Es steht außer Frage, dass das Beherrschen des Rhythmus deine Fähigkeiten enorm verbessert. Wenn du Anfänger:in bist, haben wir einen guten Artikel mit Rhythmusübungen für Einsteiger:innen

Metronom-Übungen

Nimm dir bei jeder Übungseinheit Zeit, an deinem Rhythmus zu arbeiten. Investiere in ein gutes Metronom. Klar, Apps auf dem Handy funktionieren auch – aber wenn du mehr willst, entdecke die Welt der Metronome! Hier sind ein paar Übungen, mit denen du an deinem Rhythmus arbeiten kannst.

Probier verschiedene Dinge aus

Musiker:innen finden sich oft in einem bestimmten Genre oder Stil wieder. Klar, du kannst dich darauf festlegen, nur klassische:r Pianist:in oder Jazz-Gitarrist:in zu sein, aber probiere doch mal andere Genres aus. Neue Stile, mit denen du nicht so vertraut bist, sind inspirierend und herausfordernd zugleich. 

Band spielt

Hartes Üben muss nicht langweilig sein. Je mehr Spaß du bei jeder Übungseinheit hast, desto besser wirst du vorankommen. Musik ist ein kreativer Prozess und wenn du andere Stile ausprobierst, kannst du vielleicht deine eigene Kreativität entdecken und beim Üben Spaß haben.

Es wird zwar eine Herausforderung sein, einen Stil auszuprobieren, den du noch nie gespielt hast, aber du kannst so viel von anderen Musiker:innen und Genres lernen. Ein:e Pianist:in, der oder die ausschließlich klassische Stücke spielt, kann zum Beispiel viel über Improvisation im Jazz lernen. 

Erinnere dich daran, wofür du spielst

Behalte das erste Ziel, das du im Kopf hattest, beim Üben immer im Hinterkopf. Daran zu denken ist wie eine Karotte vor die Nase eines Esels zu halten. Du bleibst motiviert und dein Antrieb wird dich weiterbringen, als wenn du einfach ziellos spielst.

Diese klare Vision in deinem Kopf hilft dir, deinen Weg zu finden, wann immer du dich demotiviert fühlst oder bei deinem Fortschritt nicht weiterkommst.

Letztendlich braucht es viel Zeit und Übung, um dein Instrument wirklich zu „meistern“. Aber es ist nicht unmöglich. Alles, was du tun musst, ist den ersten Schritt zu machen und auf dieses Ziel hinzuarbeiten.

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