Als Musiker haben wir alle gelernt, dass Übung den Meister macht. Doch wir hinterfragen nur selten, wie wirkungsvoll unser Musizieren wirklich ist. Die Zeit, die du deinem Instrument widmest, ist wichtig, aber wie du übst, ist viel entscheidender.
Das Problem beim gedankenlosen Spielen von Tonleitern und Übungen über Stunden hinweg ist, dass diese Bewegungen selten zu echter Musikalität führen. Um wie ein Musiker zu spielen, musst du auch wie einer üben. Hier sind 5 Vorschläge, wie du eine wirkungsvollere Überoutine entwickelst und letztlich musikalischer übst.
1. Füge deinen Tonleitern Lautstärkeabstufungen hinzu
Ein Problem beim Üben von Tonleitern ist, dass sie oft wenig musikalisch klingen, wenn sie in ihrer üblichen Reihenfolge gespielt werden. Kaum ein Musikstück besteht aus einer einzigen Tonleiter, die ohne Abwechslung in Melodie, Rhythmus oder Aufbau durchgespielt wird.
Eine gute Möglichkeit, die Musikalität deiner Tonleitern zu steigern, ist das Einbauen einfacher Lautstärkewechsel. Beginne zum Beispiel leise und werde lauter, je höher du spielst. Beim Abstieg verringerst du die Lautstärke wieder. Diese Technik macht Tonleitern nicht nur spannender, sondern schult auch deine Koordination und baut ein besseres Gefühl für Lautstärkekontrolle auf.
2. Füge rhythmische Abwechslung hinzu
Tonleitern und Übungen werden oft im einfachen Viervierteltakt geübt. Mach sie spannender, indem du Taktart oder Aufbau veränderst. Übe zum Beispiel Tonleitern in Triolen statt in Viertel- oder Achtelnoten. Du kannst auch die Reihenfolge der Töne ändern, etwa drei Töne aufwärts und dann einen abwärts spielen. Diese Veränderungen fordern dich heraus und machen dein Üben musikalischer. Viele Melodien bestehen einfach aus Tonleitern, die in einer interessanteren Reihenfolge gespielt werden.
Langsames Üben ist eine weitere wirkungsvolle Möglichkeit, Abwechslung in deine Routine zu bringen und dich auf Bereiche zu konzentrieren, die noch verbessert werden können!
3. Übe Liedabschnitte statt Übungen
Übungen können im richtigen Zusammenhang nützlich sein, aber am besten entwickelst du praktische Fähigkeiten am Instrument, indem du echte Musik spielst. Statt dich durch langweilige Übungsroutinen zu quälen, probiere es mit Liedern, die dir gefallen. Wenn du zum Beispiel als Gitarrist Flageolett-Töne meistern willst, such dir ein Lied, in dem sie vorkommen, und lerne diese Stellen. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern gibt dir auch praktische Fähigkeiten für die Bühne.
4. Übe mit Freunden
Wenn du andere Musiker zum Üben einlädst, werden deine Übungsstunden musikalischer. Spielen mehrere Leute eine Übung oder Tonleiter, besonders auf verschiedenen Instrumenten, wird das Üben kreativer und gemeinschaftlicher. Diese Herangehensweise verbessert deine Fähigkeiten durch das Zusammenspiel und spontane Einfälle. Während du zum Beispiel eine Tonleiter übst, kann ein Freund eine passende Akkordfolge spielen. Ihr könnt auch Tonleitern mehrstimmig spielen oder begleiten, während der andere improvisiert. Die Möglichkeiten sind grenzenlos.
5. Erfinde eigene Übungen
Wenn du bestimmte musikalische Bereiche verbessern möchtest, entwickle Übungen und Routinen, die genau darauf zugeschnitten sind. So wird dein Üben so musikalisch, wie du es dir wünschst!
Für weitere Übetipps schau dir unseren Beitrag über Übegewohnheiten an, die jeder Musiker entwickeln sollte!
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Unsere Mission ist es, Musikübungen so spannend zu machen, dass du gar nicht mehr aufhören willst. Unsere Produkte sind der perfekte Begleiter für jede Übungseinheit. Und sie sind für dich gemacht. Wir unterstützen alle Musiker, egal welches Instrument du spielst und ob du Anfänger oder Profi bist. Klicke hier, um mehr zu erfahren.
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